Sara Sangiacomo

Endlich Rentenlücken schliessen!

In der beruflichen Vorsorge gibt es erhebliche Benachteiligungen, die dringend behoben werden müssen. Viele Teilzeitarbeitende, Mehrfachbeschäftigte und Arbeitnehmende mit niedrigen Löhnen erhalten entweder keine oder nur sehr geringe BVG-Renten. Besonders betroffen sind Frauen, die aufgrund der Kindererziehung häufig in Teilzeit arbeiten und dadurch benachteiligt werden.

Die BVG-Reform, über die am 22. September abgestimmt wird, greift genau dieses Problem auf. Sie zielt darauf ab, diese Lücken zu schliessen und sicherzustellen, dass auch Teilzeitarbeitende und Menschen mit geringem Einkommen angemessen fürs Alter vorsorgen können. Durch die Senkung der Eintrittsschwelle und die Anpassung des Koordinationsabzugs wird ein bedeutender Schritt in Richtung mehr Gerechtigkeit gemacht. Gemäss einer Studie von alliance F werden rund 359'000 Menschen, darunter etwa 275'000 Frauen, von der Reform profitieren und eine höhere Rente erhalten. Diese Massnahmen sind nicht nur notwendig, sondern auch fair, um die berufliche Vorsorge für alle Arbeitnehmenden zu stärken und Altersarmut effektiv zu bekämpfen. Aus diesen Gründen stimme ich ganz klar JA zur BVG-Reform.


Sara Sangiacomo aus Niederhasli

Mutter von 3 Kindern und selbstständige Kleinunternehmerin


September 2024


von Sara Sangiacomo 17. November 2025
Chancengleichheit ist gescheitert
von Sara Sangiacomo 24. Januar 2023
Auflösung unseres Bezirkes und ihrer Institutionen? Sechs Gemeinden des Bezirks Bülach haben unter dem Titel „Für eine zeitgemässe dezentrale Organisation des Kantons Zürich“ eine Behördeninitiative eingereicht, wonach der Bezirk Dielsdorf von der Landkarte verschwinden soll. Angeblich würden die bestehenden gemeindeübergreifenden Strukturen (Bezirke, die Planungsregionen und Zweckverbände) den aktuellen Entwicklungen im Kanton Zürich nicht mehr gerecht. Es handelt sich um den Gemeinderat Wallisellen, Freienstein-Teufen, Dietlikon und Embrach sowie um die Stadträte von Opfikon und Bülach. Vorgesehen sind höchstens noch 10 Bezirke mit einer Einverleibung des Bezirk Dielsdorf zu Bülach.Das Furttal würde entweder ebenfalls dem Bezirk Bülach einverleibt oder dem Bezirk Dietikon und damit der Region Limmattal zugewiesen. Vor knapp einem Jahr, am 14. März 2022, wurde dieser Vorstoss im Kantonsrat mit 75 Stimmen von SP, GLP, AL, EVP sowie vielen, aber nicht allen Grünen, vorläufig unterstützt. Bekämpft wurde diese unnötige Reorganisation von SVP, FDP und Mitte. Damit würde ein grosser Verlust an Demokratie und Transparenz einhergehen. Heute wählen dieStimmbürger die Bezirksorgane wie den Statthalter, die Bezirksräte und vor allem die Besetzung am erstinstanzlichen Bezirksgericht. Statt die Gemeinden und Bezirke und damit die Demokratie zu stärken, wollen die Initianten, dass die Bezirke faktisch entmachtet und die Gemeinden möglichst viele Aufgaben den Planungsregionen abtreten, wo dann Verwaltungsangestellte für uns entscheiden, die nicht direkt vom Volk gewählt sind. Die bestehenden Aufteilungen haben sich bewährt. Eine Umsetzung dieser Reissbrettlösung würde auch neue Probleme mit sich bringen. Und von den Kostenfolgen ist bei dieser Behördeninitiative überhaupt nicht die Rede. Sara Sangiacomo, Kantonsratskanditatin, aus Niederhasli Januar 2023
von Sara Sangiacomo 24. Januar 2023
Schule in Notlage